Warum transplantiertes Haar bleibt – und wie Sie den Rest schützen.
Haarausfall nach Haartransplantation hat fast immer eine von zwei Ursachen: den vorübergehenden Shock Loss oder den fortschreitenden nativen Haarausfall.
Transplantiertes Haar ist dauerhaft, Eigenhaar drumherum kann unbehandelt weiter ausdünnen.
Finasterid erhält Eigenhaar; Dichte-Sitzungen sind eine Option. Siehe Haltbarkeit.
„Wieder kahl“ heißt fast nie, dass die Grafts versagt haben. Es heißt in aller Regel eines von zwei Dingen: Shock Loss (vorübergehend, Woche 2–6) oder fortschreitender nativer Haarausfall (dauerhaft, Jahre später).
Bis zu 90% der transplantierten Haare fallen aus. Der Haarschaft geht, der Follikel bleibt und tritt in die Ruhe- und dann Wachstumsphase ein. Viele Patienten sehen in Monat 2 schlechter aus als vor der Operation.
Auch native Haare rund um die Empfängerzone können vorübergehend ausfallen (Shock Loss der Umgebung) – meist reversibel.
Erstes Wachstum: Monat 3–4. Sichtbar: Monat 8–10. Beurteilt wird nach 12–18 Monaten. Siehe Heilungsverlauf.
Transplantierte Follikel stammen aus dem DHT-unempfindlichen Spenderbereich (Donor Dominance) und bleiben. Die nativen Haare dahinter und dazwischen sind weiter DHT-empfindlich und fallen aus.
Nach fünf bis zehn Jahren entsteht so ein Streifen: dichte transplantierte Front, dünner werdende Zone dahinter. Die Operation war nicht falsch – sie war nur nicht begleitet.
Deshalb gehört zu jeder Planung eine Aussage zur medikamentösen Stabilisierung. Siehe Minoxidil vs. Haartransplantation.
Wenn nach 12–18 Monaten deutlich weniger anwächst als erwartet, kommen infrage: hohe Transektionsrate, zu lange Ischämiezeit, zu enge Kanäle, Infektion – oder eine Graft-Zahl, die nie zur Fläche gepasst hat.
Belastbar beurteilen lässt sich das nicht vor Monat 12. Siehe Wenn die Haartransplantation schiefgeht.
Fotos bei gleichem Licht und Winkel dokumentieren, Monat für Monat. Nicht in Monat 3 urteilen. Die medikamentöse Therapie mit einem Arzt klären. Und bei begründetem Zweifel eine zweite ärztliche Meinung einholen – idealerweise bei jemandem, der nicht selbst operiert hat.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ergebnisse sind individuell und können nicht garantiert werden.
Shock Loss trifft in Woche 2–6 bis zu 90% der transplantierten Haare; die Follikel bleiben und wachsen ab Monat 3–4 nach.
Die transplantierten Haare bleiben dauerhaft. Die nativen dahinter sind weiter DHT-empfindlich – deshalb gehört zu jeder Planung eine medikamentöse Stabilisierung.
Den vollständigen Überblick finden Sie auf unserer Seite zur Haartransplantation.
Sprechen Sie mit unserem Experten für eine persönliche Planung und Preise.
FUE, Saphir-FUE und DHI, abgestimmt auf Ihren Haartyp.
Zirkonkronen, Veneers und Smile Design.
Nasen-, Gesichts- und Körperchirurgie in Istanbul.
Schlauchmagen und Magenbypass im Überblick.