Die größten Mythen – und die Wahrheit.
Die hartnäckigsten Haartransplantation Mythen beginnen mit dem Satz, transplantiertes Haar falle wieder aus – halb richtig, und deshalb gefährlich.
Viele Ängste beruhen auf veralteten Infos. Wir klären die häufigsten Mythen auf.
Moderne Transplantationen sind unauffällig, nicht schmerzhaft und nicht nur für Junge. Siehe schmerzhaft? und bestes Alter.
Halb richtig, und deshalb gefährlich. In Woche 2–6 fallen bis zu 90% der transplantierten Haare aus – das ist Shock Loss, ein normales Effluvium; die Follikel bleiben. Dauerhaft ist der Verlust nicht.
Was tatsächlich weiter ausfällt, ist das native Haar dahinter. Deshalb gehört zu jeder Operation ein Plan für die Zeit danach.
FUE erreicht bei erfahrenen Operateuren etwa 90–95% Anwuchsrate, DHI etwa 90–97%, Saphir-FUE liegt bei 90–95% gegenüber 88–92% mit Stahlklingen. Diese Unterschiede sind real – und kleiner als der Unterschied zwischen einem geübten und einem ungeübten Team.
Entscheidend sind Transektionsrate, Ischämiezeit und Kanalwinkel. Die Methode ist nicht der Chirurg.
Spenderhaare wachsen nicht nach. Lebenslang stehen im Schnitt 4.000–8.000 verwertbare Grafts zur Verfügung, sicher entnehmbar sind meist nur 40–50% der Spenderkapazität. Eine Maximalsitzung verkauft Ihnen Ihre eigene Reserve.
Die transplantierten Follikel sind DHT-unempfindlich und bleiben. Alles andere auf Ihrem Kopf nicht. Ohne Begleittherapie entsteht nach Jahren eine Lücke hinter der neuen Haarlinie. Siehe Transplantation vs. Medikamente.
„Haarvitamine lassen Haare nachwachsen.“ Nur bei nachgewiesenem Mangel. Biotin kann zudem Laborwerte verfälschen.
„Mützen und Helme verursachen Haarausfall.“ Nein. Androgenetischer Haarausfall ist genetisch und hormonell.
„Ein Ergebnisfoto nach drei Monaten zeigt das Ergebnis.“ Nein – es zeigt Shock Loss oder frühes Wachstum. Beurteilt wird nach 12–18 Monaten. Siehe Vorher-Nachher richtig lesen.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ergebnisse sind individuell und können nicht garantiert werden.
In Woche 2–6 fallen bis zu 90% der transplantierten Haare aus, die Follikel bleiben. Dauerhaft fällt nur das native, DHT-empfindliche Haar weiter aus.
Auch falsch: mehr Grafts seien besser, die Methode entscheide über das Ergebnis, und Mützen verursachten Haarausfall.
Den vollständigen Überblick finden Sie auf unserer Seite zur Haartransplantation.
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