Direkte Implantation mit dem Choi-Stift für Dichte und Präzision.
Die DHI Haartransplantation setzt die Grafts mit einem Choi-Implanter-Stift in einem Schritt: Kanalöffnung und Platzierung erfolgen gleichzeitig.
DHI setzt Follikel direkt mit einem Choi-Implanter-Stift – ohne separate Kanäle.
DHI eignet sich für dichte Haarlinien und die rasurfreie Option. Siehe FUE vs DHI.
Bei DHI werden die Grafts nicht in vorher geöffnete Kanäle gesetzt, sondern mit einem Choi-Implanter-Stift in einem Schritt eingebracht: Kanal und Platzierung erfolgen gleichzeitig.
Der praktische Gewinn: Die Ischämiezeit – die Zeit ohne Blutversorgung – sinkt von Minuten auf Sekunden pro Graft. Publizierte Anwuchsraten liegen bei etwa 90–97%, etwas über der Standard-FUE.
Haarlinie: Der Stift erlaubt sehr flache Winkel und hohe Präzision – dort, wo Natürlichkeit entschieden wird.
Verdichtung zwischen bestehendem Haar: Ohne vorgeöffnete Kanäle ist das Risiko geringer, native Follikel zu verletzen.
Unrasierte Verfahren: Technisch besser umsetzbar.
Nachteile: langsamer, personalintensiver, damit teurer – und bei sehr großen Flächen (5.000+ Grafts) praktisch weniger geeignet.
| FUE | DHI | |
|---|---|---|
| Anwuchsrate | ca. 90–95% | ca. 90–97% |
| Ischämiezeit | Minuten | Sekunden |
| Große Flächen | gut geeignet | weniger geeignet |
| Verdichtung | Risiko für native Haare | schonender |
| Kosten | niedriger | höher |
Der Unterschied zwischen 93% und 95% Anwuchsrate ist real, aber kleiner als der Unterschied zwischen einem erfahrenen und einem unerfahrenen Team. Die Methode ist nicht der Chirurg.
Der wichtigste Satz dieser Seite: Spenderhaare wachsen nicht nach. Entnommene Grafts sind endgültig entnommen. Über ein Leben stehen im Schnitt 4.000–8.000 verwertbare Grafts zur Verfügung; sicher entnehmbar sind meist nur 40–50% der Spenderkapazität, damit das Areal natürlich aussieht und Reserven für spätere Sitzungen bleiben.
Deshalb ist die Frage nie „wie viele Grafts bekomme ich heute“, sondern „wie viele brauche ich mit 55 noch“. Eine Klinik, die maximal entnimmt, verkauft Ihnen Ihre eigene Zukunft.
Nicht „macht ihr DHI?“, sondern: „Wer setzt die Grafts – der Arzt oder Techniker?“ „Wie viele Grafts pro Tag pro Patient?“ „Wie hoch ist eure Transektionsrate?“ „Wie lange sind die Grafts außerhalb des Körpers?“
Diese vier Antworten sagen mehr über Ihr Ergebnis als jedes Verfahrenskürzel. Siehe Wie sicher ist eine Haartransplantation?
Der Gewinn liegt in der Ischämiezeit, die von Minuten auf Sekunden sinkt; publizierte Anwuchsraten liegen bei etwa 90–97%. Stark ist das Verfahren an der Haarlinie und bei Verdichtung zwischen bestehendem Haar.
Bei sehr großen Flächen ab 5.000 Grafts ist es langsamer, teurer und weniger geeignet. Die Erfahrung des Teams wiegt schwerer als das Verfahrenskürzel.
Den vollständigen Überblick finden Sie auf unserer Seite zur Haartransplantation.
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Grafts werden mit dem Choi-Implanter ohne vorheriges Kanalöffnen direkt eingesetzt – dichtere Platzierung und schnelle Heilung.
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